Hier lasen Sie im Herbst 2007 in wöchentlicher Folge Axel Bussmers Debütkrimi "Ein bisschen Luxus". Jeden Montag neu...
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krimidebüt mit folgen...
zur Rezension...
Axel Bussmer, "Ein bisschen Luxus" (27/27)
Der Fahrstuhl fuhr erst eine Etage über der Eingangshalle los und hielt ein Stockwerk unter ihr. Dann befürchtete er, von ihr im Fahrstuhl erschossen zu werden. Diana fand, dass dieses Verhalten mehr über ihn als über sie verriet. Sie schob den Stuhl etwas nach links und beobachtete entspannt die Treppe. Währenddessen überlegte sie, warum er nicht im Eingang eingestiegen war. Was hatte er im ersten Stock gesucht? Ihr fiel nichts ein.
Die ersten Vögel begrüßten zwitschernd den neuen Tag. Den Samstag des alljährlichen Seenachtsfestes.
Da hörte sie ein leises Knirschen. Links von ihr. Sie drehte ihren Kopf und lächelte. Das hatte er also vor. Nicht schlecht. Sie stand auf und ging zur Brüstung. Ein Stockwerk unter ihr überprüfte er den Sitz seiner Pistole. Er schwang sich hinaus.
Sie räusperte sich.
Er hielt inne, hob den Kopf und erbleichte.
"Warum benutzt du nicht die Treppe?"
"Ähich wollte dich überraschen."
"Ist dir aber nicht gelungen. Also?"
Er schloss für einen Augenblick seine Augenlider. Dann nickte er.
Er sprang zurück in das Büro. Wenn sie ihn eben nicht umgebracht hatte, standen seine Chancen immer noch ganz gut. Sie wollte noch etwas von ihm. Wahrscheinlich reden. Oder sie hoffte, er gäbe auf. Ein bescheuerter Gedanke. Er hatte in seinem ganzen Leben noch nie aufgegeben. Aufgeben war etwas für Feiglinge und Schwächlinge. Memmen eben. Er war dagegen ein Mann.
Er nahm seine Pistole in seine rechte Hand und ging langsam die Treppe hoch. Sie erwartete ihn, entspannt mit übergeschlagenen Beinen auf einem Stuhl sitzend, bereits.
Als er den Flur betrat, winkte sie ihn zu sich und stand auf. Sie hatte alle Tische, die ihm als Schutz bei einem Schusswechsel hätten dienen, aus dem Weg geräumt. Nur neben ihr lag ein umgekippter Tisch. Wenn er jetzt schoss, hatte sie alle Trümpfe in der Hand. Er musste zu ihr auf die Terrasse gehen. Wie Gary Cooper in High Noon. Nur hatte er keine Grace Kelly mehr, die ihm half. Seine Grace Kelly stand ihm gegenüber. Sie war eher Sharon Stone in Schneller als der Tod, und er Gene Hackmann. Das gefiel ihm nicht. Denn Hackmann stirbt in dem Film.
Während er auf sie zuging, hielt er seine Pistole verkrampft in seiner Rechten. Er schwitzte, obwohl es noch kühl war. Seine Lippen waren trocken. Ebenso sein Mund. Er schluckte einige Male, bis sich wieder etwas Feuchtigkeit in seinem Mund gesammelt hatte. Im Saal, zwischen den sich außerhalb seiner Reichweite befindenden, umgestürzten Tischen, konnte er nichts unternehmen. Hier war er nur eine Tontaube.
Auf der Terrasse stand er ungeschützt vor ihr. Aber immerhin konnte er jetzt besser nach links oder rechts springen, Kugeln ausweichen. Und er war näher bei ihr. Musste nicht mehr so genau zielen.
Er hob die Pistole an, ging in die Knie, bot ein kleineres Ziel, drückte den Abzug durch.
Sekundenbruchteile bevor er seine Pistole auf sie richtete, spannte sich sein Körper. Darauf hatte sie gewartet. Sie feuerte eine Kugel auf ihn ab. Ihre Kugel flog durch seine rechte Schulter. Zerfetzte den Knochen und die Muskeln. Machte ihn, wie sie es bei der Polizei immer wieder geübt hatte, kampfunfähig.
"Auuaahhh."
Seine Kugel bohrte sich in den Boden der Terrasse.
Wielands Beretta fiel auf den Boden. Mit seiner Linken versuchte er das Blut zu stoppen.
Sie zielte jetzt beidhändig auf ihn. "Mich interessiert nur eines."
Er umklammerte seine blutende Schulter. Stand breitbeinig, mit nach vorne gebeugten Schultern, vor ihr. Er hatte verloren. Es war vorbei.
"Warum?"
"Nein. Ich hab keine Lust mir jetzt von dir etwas über die ungerechte Gesellschaft anzuhören. Du bist alt genug für deine Taten die Verantwortung zu übernehmen."
"Also, was willst du wissen?"
"Wer hat Brandt umgebracht?"
"Äh."
"Wer?"
"Ich.", flüsterte Wieland. Er war nach dem Seminar Robert Brandt in den Keller gefolgt. Brandt hatte ihn zu zwei Verstecken geführt. Er hatte gefragt, was für ihn drin sei. Er hatte ihn im Keller mit einem Schuss getötet. Danach sein Portemonnaie in Kreuzlingen ins Gebüsch geworfen, Lothar angerufen und ihn gebeten, beim Verstecken der Leiche zu helfen. Lothar hatte die Idee gehabt, ihn einfach im Krematorium zu verbrennen. Brandt war spurlos verschwunden. Ohne Leiche keine Anklage. Mit einem guten Anwalt könnte er die anderen Leichen auf seine toten Freunde abschieben und für die Diebstähle einige Jahre ins Gefängnis gehen. Falls die Besitzer der gestohlenen Bilder ihn wirklich anzeigen wollten. Vielleicht wäre da auch ein Deal drin. Immerhin hatte er sie nicht wirklich geschädigt. Denen war es doch egal, ob sie das Original oder die Fälschung in ihrem Wohnzimmer hängen hatten. Er könnte ihnen ja ihre Bilder zurückgeben. Oder gleichwertige bei einem anderen Kunstsammler stehlen. Nur seine Karriere als Professor war wahrscheinlich futsch. Wieland fand, dass es, wenn er es sich genau überlegte, gar nicht so schlecht für ihn aussah. Denn diese Fotze würde ihn nicht umbringen. Immerhin war sie früher Polizistin gewesen. "Können wir jetzt einen Arzt rufen?"
"Warum?"
"Weil ich blute."
"Oh."
Sie drückte den Abzug wieder durch. Er ging wirklich sehr einfach. Ein kaum merklicher Druckpunkt. Die Kugel durchschlug seine Brust. Er stolperte zurück in den Saal. Versuchte die Blutung zu stoppen. Er fiel auf seinen Rücken.
"Bitte. Hilf mir.", flehte er.
"Hm, wie du Robert geholfen hast. Wie du den beiden Nachtwächtern geholfen hast. Wie du Peter Lade geholfen hast."
"Ich ich sterbe."
Sie lehnte sich an den Tisch und wartete bis er sich nicht mehr bewegte.
Epilog: Samstag, 13. August/Sonntag, 14. August
Kapitel 15
Sie fuhr mit dem Fahrstuhl hinunter zur vierten Etage. Im Rechenzentrum dauerte es einige Minuten, bis sie die Verbindungen zur Außenwelt wieder hergestellt hatte.
"Hier Polizeidirektion Konstanz."
"Tag. Diana Schäfer hier. Ich bin an der Uni."
"Aah, hat das mit dem Update funktioniert?"
"Nein."
"Wie lange dauert es noch?"
"Es gab kein Update. Es gab eine Menschenjagd."
"Äh?"
"Kommen sie mit zwei Krankenwagen, vier Särgen, glaube, ich habe jetzt richtig gezählt, und der Spurensicherung hier her."
"Gute Frau, hören Sie auf mit den blöden Scherzen. Gestern flog der halbe Jachthafen in die Luft, heute ist Seenachtsfest. Wir arbeiten seit Tagen durch. Da können wir bei so etwas schnell sehr ungemütlich werden."
"Das ist kein Scherz."
Sie lehnte sich an ihren Golf, trank langsam eine Wasserflasche leer und wartete. Fünf Minuten später fuhren ein Streifenwagen und ein Krankenwagen vor.
Sie sagte den beiden Polizisten genug, damit diese die Kriminalpolizei anriefen. Sie führte die Sanitäter in die Studiobühne zu dem verletzten Peter Lade.
"Sieht schlimm aus.", murmelte einer der Sanitäter. "Aber er wirds überleben. Warum haben Sie uns nicht früher gerufen?"
"Sein bester Freund hatte etwas wichtigeres zu tun.", sagte Diana.
"Wichtiger als ihn ins Krankenhaus zu bringen? Mann, bei solchen Freunden brauch ich keine Feinde mehr. Also los."
Die beiden Sanitäter hoben ihn kopfschüttelnd auf die Bahre und brachten ihn ins Krankenhaus. Diana führte die beiden anderen Sanitäter und einen Streifenpolizisten zu dem von ihr gefesselten Fritz Haller. Er hatte sich über den halben Boden gerobbt. Sie lösten seine Fesseln. Die Sanitäter untersuchten ihn. Fanden, außer einigen Schürfwunden, keine Verletzungen. Der Polizist legte ihm Handschellen an.
Währenddessen forderte der andere Polizist Verstärkung an. Sie sperrten die gesamte Uni als Tatort ab. Das ging im Gegensatz zu fast allen anderen Tatorten ziemlich einfach, weil die Universität um halb sieben immer noch geschlossen war und am Samstag, besonders wenn am See das größte Fest des Jahres stattfand, nur wenige Menschen in sie wollten.
Sie zeige Carl Bank, Leiter der inzwischen vom LKA geführten SoKo Jachthafen alles. Die Büros der toten Diebe. Die Orte der verschiedenen Schusswechsel. Die Verstecke im Keller. Asta und den Nachtwächter, der ihr Leben gerettet hatte und dafür sterben musste. Die Leiche von Laurentius Münchner fanden sie erst später.
Jürgen Brandt balancierte zwei Teller mit Brot, Salami für ihn, Erdbeermarmelade für sie, durch den Frühstückssaal des Hotels. Seine Frau Isabelle winkte Diana zu. Diana setzte sich zu dem Ehepaar.
"Sie sehen fürchterlich aus.", sagte Isabelle.
"Ich habe eine schlaflose Nacht hinter mir."
"Guten Morgen, Frau Schäfer. Wollen Sie etwas trinken?"
"Nein, danke."
Er reichte seiner Frau ihren Teller. "Schon komisch, da musste Robert erst verschwinden, damit wir uns das Seenachtsfest ansehen. Er hatte uns davon erzählt."
Diana nickte. Sie hatte während der Fahrt von der Uni zum Hotel überlegt, wie sie es ihnen schonend beibringen könnte. Aber es gab keinen schonenden Weg.
"Es geht um Robert?", fragte die Mutter.
"Ja."
"Haben Sie ihn gefunden?"
Sie warf ihrem Mann einen tadelnden Blick zu.
"Nein. Gefunden nicht. Ich glaube, sie werden seine Leiche nie finden. Aber er ist tot."
Isabelle und Jürgen lehnten sich zurück. Geahnt hatten sie es schon lange. Das plötzliche Verschwinden. Seine letzte Nachricht. Seine ratlosen Freunde. Das liegen gelassene Handy. Die fehlenden Abbuchungen auf seinem Konto. Das alles war nicht der Robert, den sie jahrelang großgezogen hatten.
"Wie?"
"Ein Unfall?"
"Nein. Er wurde ermordet. Wahrscheinlich an der Uni. In jedem Fall von einem Habilitanden."
"Entschuldigung. Das verstehe ich nicht.", flüsterte er. "Warum sollte ein angehender Professor einen Studenten umbringen."
"Sie haben mir erzählt, Robert habe einen Bücherdieb gesucht."
Er nickte.
Diana fuhr fort: "Nun, den hat er nicht gefunden. Aber er hat etliche wertvolle Gemälde im Keller der Uni entdeckt. Gestohlene Gemälde. Er ermittelte weiter und fand heraus, wer sie gestohlen hatte. Eine vierköpfige Bande, die von Klaus Wieland geführt wurde. Robert stellte ihn zur Rede und Wieland brachte ihn um. Ich denke, die vier haben nachher seine Leiche verschwinden gelassen."
"Aber warum?", fragte sie.
"Warum ist Robert nicht zur Polizei gegangen?"
"Die Diebe, die Namen würden ihnen nichts sagen, hatten alle an der Uni studiert. Nach dem Studium wollten sie Geld verdienen. Einen Job bekommen, der ihrer Ausbildung entsprach und der ihnen zustand. Allerdings erhielten sie alle nicht ihre Traumjobs. Und wenn doch, war das Gehalt zu schlecht für ihren Lebensstil. Sie dachten, nach dem Studium hätten sie sich ein bisschen Luxus verdient."
"Sie meinen?" Er ließ die Frage in der Luft hängen. Er kannte die Antwort. Als er mit dem Studium fertig war, konnte er sich seinen Chef aussuchen. Neue Stellen für Uniabsolventen entstanden ständig. Die Grenzen des Wachstums galten nur für die produzierende Wirtschaft. Nicht für geistige Arbeit. Da gab es keine Grenzen. Ein gescheiterter Schüler wurde Außenminister. Für sie war eine Karriereplanung ein überflüssiger, bürgerlicher Luxus gewesen.
"Ja. Robert informierte nicht die Polizei, weil er, hm, Teilhaber werden wollte. Er wollte zu früh ein zu großes Stück vom Kuchen. Außerdem hatte er keine Ahnung, mit wem er sich anlegte."
"Er war genauso geldgeil wie Wieland, Haller, Lade und Kraft.", sagte Diana. Sie saß in ihrem Bett. Jörg hatte ihr ein schönes Sonntag-Frühstück gemacht. Während er die letzte Nacht durchgearbeitet hatte und vom Seenachtsfest nur den Lärm und die Betrunkenen mitbekommen hatte, hatte sie das Feuerwerk vollkommen verschlafen.
"Weißt du, nicht jeder, der gerne viel Geld verdienen möchte, ist ein Verbrecher."
"Klar. Nur hat er die erste Gelegenheit wahrgenommen, die sich ihm bot. Er hat nicht eine Sekunde gezögert. Sich mit niemandem unterhalten. Noch nicht einmal seinem Freund Antonio, leider schwul, hat er etwas gesagt. Robert wäre so einfach von einem ehrlichen Menschen zu einem Verbrecher geworden." Sie schnippte mit den Fingern.
Jörg setzte sich zu ihr ins Bett.
"Schmeckt ausgezeichnet. Du bist ein Schatz." Sie gab ihm einen Kuss auf die Backe.
"Du, wenn du gestorben wärstich wüsste nicht, was ich dann tun würde."
"Meine Mörder jagen und der Justiz übergeben."
"Nur welcher?"
"Ach, abwarten." Sie biss herzhaft in das Brötchen. Die Marmelade schmierte auf ihre Oberlippe. "Habt ihr schon etwas über die Auftraggeber herausgefunden?"
"Nein. Wenn dieser Haller nichts sagt, werden wir deren Namen nie erfahren."
"Hat er schon einen Anwalt bekommen?"
"Darauf haben wir auch gehofft. Ist sogar ein bekannter Strafverteidiger. Leider bezahlt Haller ihn aus eigener Tasche."
"Schade."
"Dafür haben wir mit diesem Hausmeister, diesem Peter Lade, Glück."
"Wie geht es ihm?"
"So lala. Ist die meiste Zeit ruhig gestellt und wird wahrscheinlich beide Arme nur mit Schmerzen bewegen können. Das sind die Wunder der modernen Medizin." Jörg zuckte nachdenklich mit den Schultern. "Nachdem er erfahren hat, wer ihn letztendlich ins Krankenhaus gebracht hat und er Angst hatte, dass Wieland ihn umbringt, will er jetzt reden."
"Wahrscheinlich wird er sich als armen, kleinen Mitläufer hinstellen."
"Glaube nicht, dass der Richter ihm das abnehmen wird."
Diana zuckte mit den Schultern. Richterliche Unabhängigkeit war etwas Gutes. Besonders wenn der Verteidiger ihm ein Angebot machen konnte.
"In der Nacht gab es zwei interessante Entdeckungen."
"Ja?"
"Es gab einen Anruf aus Bali. Die Polizei hat den Benutzer von Robert Brandts Kreditkarte gefunden. Ein kleiner Dieb, der die Karte mit der Geheimnummer in Kreuzlingen im Gebüsch gefunden hatte. Er hatte immer einmal nach Bali gewollt und dachte sich, mit der Karte könnte er sich den Urlaub finanzieren."
"Und die zweite?"
"Linus Schroff. Er hat mit den Dieben zusammen gearbeitet. Das haben wir über die Telefonate zu Wielands Handy herausbekommen. Er hat ihn nach dem Massaker im Jachthafen angerufen. Schroff sagt, er habe von den Morden nichts gewusst. Auch nicht, dass Robert Brandt bereits tot war. Er habe ihnen nur Informationen gegeben. Über Ausstellungen, Sicherheitsmaßnahmen und Ermittlungen. Dafür haben sie ihm dann Geld gegeben."
"Ein korrupter Bulle."
"Wo willst du die Bilder hinhängen?" Jörg deutete auf drei Gemälde. Ein bräunlich-verwaschenes Bild von einer im oder am Wasser liegenden Stadt. Wahrscheinlich Venedig. Eine Frau mit Schirm, auf einer Wiese stehend. Ein Bauernhof. Er beugte sich vor und entdeckte oben rechts, zwischen einer vier und einer acht, ein Symbol. Dix hatte mal ein ähnliches Symbol als Signatur verwandt.
"Keine Ahnung. Vielleicht hänge ich sie hier im Schlafzimmer auf.", sagte Diana. "Oder im Wohnzimmer."
"Wo hast du sie gefunden?"
"Uh, ich habe heute etwas im Keller herumgestöbert."
"Wenn sie echt wären, hätten wir ausgesorgt. Aber soviel Geld werden wir niemals haben."
Diana nickte zustimmend. Jörg musste nicht alles wissen.
- Ende -
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Axel Bussmer beim Ausbrüten feinteiliger Straftaten (rein literarischer Natur)
AXEL BUSSMER
iM
INTERVIEW
(mit ULrike Duchna, Franka Plaschke und Barbara Keller im AREMA/Moabit
vom 31.07.2007...)
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